KfW short

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Published on October 24, 2007

Author: Yuan

Source: authorstream.com

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WASSER IM NAHEN OSTEN UND IN NORDAFRIKA:  WASSER IM NAHEN OSTEN UND IN NORDAFRIKA Manuel Schiffler Weltbank Kreditanstalt für Wiederaufbau Frankfurt 4. Juli 2000 Gliederung:  Gliederung I. Wasserressourcen und -nutzung II. Die Regionale Wasserinitative der Weltbank III. Grenzüberschreitende Flüsse IV. Trinkwasserversorgung und Abwasserverentsorgung V. Beteiligung der Privatwirtschaft I Wasserressourcen und Wassernutzung:  I Wasserressourcen und Wassernutzung Weltweite Wasserressourcen:  Weltweite Wasserressourcen World Total Water World Total Freshwater World Total Accessible Freshwater 97% Seawater 3% Freshwater 13% Accessible Freshwater 87% Not Accessible Freshwater MENA Region < 1% > 99% Rest of the World Total Freshwater Total Water Die Wasserknappheit im Nahen Osten und in Nordafrika nimmt zu:  Die Wasserknappheit im Nahen Osten und in Nordafrika nimmt zu Kubikmeter/ Kopf/ Jahr Ungleiche Verteilung der Wasserressourcen:  Ungleiche Verteilung der Wasserressourcen Kubikmeter/ Kopf/ Jahr Sektorale Aufteilung der Wassernutzung:  Sektorale Aufteilung der Wassernutzung II Regionale Wasserinitiative im Nahen Osten und Nordafrika:  II Regionale Wasserinitiative im Nahen Osten und Nordafrika Die Regionale Wasserinitiative:  Die Regionale Wasserinitiative Ziel: Erfahrungaustausch zu Sektorpolitiken im Nahen Osten und Nordafrika Unterstützt durch Weltbank/EU/EIB Konferenzen in Kairo 1998 und in Amman 1999 Teilnehmer: Nahezu alle Staaten der Region Workshop zur Nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung:  Workshop zur Nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung Sana‘a (Jemen), 26.-29. Juni 2000 Teilnehmer: Marokko, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jordanien, Jemen und Oman Ziel: Erfahrungsaustausch zu Grundwasserbewirtschaftung Schwerpunkt auf institutionellen Fragen und Nutzerbeteiligung Grundwasser: das Problem (1):  Grundwasser: das Problem (1) Illiarden Kubikmeter / Jahr Grundwasser: das Problem (2):  Grundwasser: das Problem (2) Salzwassereinbruch in Küstengebieten Bei Erschöpfung der Grundwasservorräte bricht die Existenzgrundlage ganzer Städte und ländlicher Gebiete zusammen, es sei denn es wird auf teure Alternativen zurückgegriffen Es gibt wenig erfolgreiche Beispiele für Grundwassermanagement Lösungsansätze:  Lösungsansätze Jordanien: Lizenzen mit Obergrenzen, Wasserzähler, Grundwasserentnahmegebühr Frankreich und USA: Information der Wassernutzer, finanzielle Beteiligung Tunesien: Erste Versuche, Wassernutzergruppen in die Grundwasserbewirtschaftung einzubeziehen Workshop zur Wiederverwendung von Abwasser:  Workshop zur Wiederverwendung von Abwasser Für Herbst 2000 geplant Regionaler Erfahrungsaustausch, mit Schwerpunkt auf Israel und Tunesien Erfahrungen von ausserhalb der Region Hauptprobleme: Abwasserproduktion nicht am Bedarf der Landwirte orientiert; institutionelle Fragen; Standards; ökonomische Aspekte und Tarife. III Grenzüberschreitende Flüsse:  III Grenzüberschreitende Flüsse Einleitung:  Einleitung über 250 grenzüberschreitende Flüsse weltweit Völkerrecht und eingeschränkte Souveränität Richtlinie der Bank (OP 7.50) Enge Kooperation mit Deutschland: Petersberg 1998, Berlin, neue Wasserstrategie und überarbeitung der OP 7.50 Fallbeispiel Nil (1):  Fallbeispiel Nil (1) 10 Anliegerstaaten Nile 2000-Ministerkonferenzen seit 1992 Nile Basin Initiative seit 1998 Core Parties: Weltbank, UNDP, CIDA Basin-Wide Activities: Studien zu Umwelt, Energie, Landwirtschaft etc. zur Vorbereitung regionaler Projekte Sub-Basin Activities: Investitionen Fallbeispiel Nil (2):  Fallbeispiel Nil (2) ICCON-Gebertreffen für 2001 geplant Technical Advisory Committee; Sekretariat in Entebbe Cooperative Framework: Langfristiges Ziel: Multilaterales Abkommen zwischen den 10 Anliegerstaaten zur Nutzung des Nils Gegenwärtig nur bilaterales Abkommen Ägypten-Sudan von 1959 Fallbeispiel Nil (3):  Fallbeispiel Nil (3) Potenzieller Nutzen der Kooperation: Regionaler Stromverbund Eindämmung der Verlandung Hochwasserschutz Verringerung der Verdunstung Bewässerungslandwirtschaft Fallbeispiel Jordan:  Fallbeispiel Jordan 4 Anliegerstaaten und paläst. Gebiete 3 bilaterale Abkommen, kein multilaterales Multilaterale Arbeitsgruppe zu Wasser im Rahmen der Friedensgespräche 1992-96 Von Dtld. Finanzierte regionale Wasserstudie 1996 Regionales Zentrum zur Meerwasserentsalzung (Oman) Fallbeispiel Euphrat-Tigris:  Fallbeispiel Euphrat-Tigris 3 Staaten 2 bilaterale Abkommen, kein multilaterales Türkei lehnt UN-Konvention ab Wasserentahme und -verschmutzung in der Türkei nimmt zu Keine Gespräche Dämme bringen Unterliegern auch Vorteile IV Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung:  IV Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung Geringe Leistungen staatlicher Wasserbetriebe:  Geringe Leistungen staatlicher Wasserbetriebe Wasserverluste 30% bis 50%; Wasserversorgung ist oft rationiert; Viele Wasserbetriebe sind personell überbesetzt; Betriebs- und Wartungskosten nicht gedeckt; Betrieb und Wartung bestehender Infrastruktur ist meist völlig unzureichend; Subventionen kommen nicht in erster Linie den Armen zugute. Leistungsindikatoren in MENA:  Leistungsindikatoren in MENA Ergebnisse der Weltbank-Aktivitäten:  Ergebnisse der Weltbank-Aktivitäten 2 Mrd. US$ Investitionen und TZ der Weltbank im städtischen Wassersektor der MENA-Region von der Weltbank finanziert (seit 1960) Infrastruktur erheblich ausgebaut Die Leistungen der Wasserbetriebe sind allerdings ernüchternd Trotz Konditionalität bezüglich höherer Tarife ist der Kostendeckungsgrad kaum gestiegen Investitionsbedarf:  Investitionsbedarf Der Investitionsbedarf in die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wird auf 0,8% des BSP geschatzt (bisher 0,5%). Gründe: Wasserknappheit erfordert Wassertransfers über längere Distanzen und Höhenunterschiede; der Anschlussgrad an die Kanalisation steigt; Kläranlagen müssen modernisiert werden. Der Investitionsbedarf in MENA (ohne Golf-Staaten, aber mit Israel) wird auf 40 Mrd. US$ in den nächsten zehn Jahren geschätzt. Finanzierung:  Finanzierung Schätzung: 60% durch Tarifeinnahmen und öffentliche Mittel (24 Mrd. US$); 20% durch internationale Geber (8 Mrd. US$); Die Privatwirtschaft könnte weitere 20% finanzieren (8 Mrd. US$). V Beteiligung der Privatwirtschaft:  V Beteiligung der Privatwirtschaft Gründe:  Gründe Versuche, die Leistungsfähigkeit öffentlicher Wasserbetriebe zu erhöhen, sind gescheitert Der Privatsektor hat gezeigt, dass er dazu in der Lage ist (Buenos Aires, Guinea etc.) Regulierung kann Verbraucher und Umwelt schützen und die Effizienzanreize privaten Betriebs nutzen Finanzierungslücke Zielbezogene Auswahl der Ansätze:  Zielbezogene Auswahl der Ansätze Zur Erhöung der Leistungsfähigkeit: Management-Verträge, Lease-Verträge. Zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit und zur Finanzierung: Konzessionen und Build-Operate-Transfer (BOT)-Projekte. Formen der Beteiligung der Privatwirtschaft:  Formen der Beteiligung der Privatwirtschaft Staatliches Unternehmen Privater Betrieb + Finanzierung Privater Betrieb Slide32:  signed proposed Vorbedingungen für verschiedene Optionen:  Service-Vertrag Management -Vertrag Lease BOT Konzession Gute Informationen Option Politischer Wille Kostendeckende Tarife Regulierungs- kapazität Gering Mässig Mässig Mässig Hoch Gering Mässig Mässig Hoch Hoch Gering Gering Gering Hoch Hoch Hoch Mässig Hoch Hoch Hoch Vorbedingungen für verschiedene Optionen Private Beteiligung im Nahen Osten und Nordafrika:  Private Beteiligung im Nahen Osten und Nordafrika Marokko: Konzessionen in Casablanca (seit 1997) und in Rabat Die Bank hat Management-Verträge in Jordanien und den palästinensischen Gebieten unterstützt Weitere Projekte mit Beteiligung des Privatsektors sind in Vorbereitung Betreiber: Lyonnaise des Eaux, Vivendi, Aguas de Barcelona, jeweils mit lokalen Partnern. MANAGEMENT-VERTRAG: GAZA:  MANAGEMENT-VERTRAG: GAZA Konzept: Schrittweise Ausdehnung der privaten Beteiligung Betreiber: Lyonnaise des Eaux / Khatib and Alami Dauer: 4 Jahre (1996-2000) Gebühren: Grundgebühr (6 Mio. US$) + Anreizzahlung (bis zu 3 Mio. US$). Operating Investment Fund: 12 Mio. US$, stehen dem Betreiber zur Verfügung. Unabhängige Prüfer stellen fest, in welchem Maß sich vertraglich festgelegte Leistungsindikatoren verbessert haben GAZA: ERGEBNISSE:  GAZA: ERGEBNISSE Wasserverluste von 48% (1995) auf 31% (1999) gesenkt Einnahmen von 17 Mio. NIS (1996) auf 28 Mio. NIS (1999) gestiegen 11.000 illegale Anschlüsse identifiziert 14.000 Hausanschlüsse repariert 34.000 Zähler ausgewechselt oder repariert Zuverlässige Chlorinierung des Trinkwassers GAZA: DER NÄCHSTE SCHRITT:  GAZA: DER NÄCHSTE SCHRITT Lease oder Operating Contract über 8-10 Jahre in Vorbereitung Privater Betreiber wird mehr Risiko übernehmen Regionaler Zweckverband in Gründung Paralleles Investitionsprogramm zahlreicher Geber (KfW, EIB, USAID u.a.) über etwa 340 Mio. US$ in 5 Jahren. Vielen Dank !:  Vielen Dank !

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